Immobilienlexikon

Abgeltungssteuer:

Die Abgeltungssteuer ist eine Quellensteuer auf Kapitalerträge Die Steuer wird dabei direkt an der Quelle einbehalten und anonym abgeführt. Die Steuerberechnung erfolgt dabei mit einem feststehenden Steuersatz, der von dem persönlichen Einkommensteuersatz des Gläubigers unabhängig ist. Damit ist die auf die Kapitalerträge entfallende Einkommensteuer grundsätzlich abgegolten.


Abschlussgebühr:

Bei Vertragsbeginn zahlt der Bausparer eine Abschlussgebühr in Höhe von einem Prozent der Bausparsumme. Die Abschlussgebühr wird bei Inanspruchnahme eines Darlehens genutzt und dient dazu, die Kosten der Bausparkasse zu decken.


Abschreibung für Abnutzung (AfA):

Bezeichnet die steuerrechtlich zu ermittelnde Wertminderung von Anlageobjekten. Durch die Abnutzung wird die Altersentwertung eines Bauwerkes in Rechnung getragen.


Altersentwertung:

Erklärt den altersbedingten Wertverlust einer Immobilie gegenüber einem gleichwertigen Neubau.


Amortisation (Tilgung):

Gleichmäßige Abtragung der Schulden.


Linktipp: Schulden

Anfangsmietzins:

Der Mietzins der beim Abschluss eines neuen Mietvertrages z. B. mit 6,20,- € Nettokalt pro m² vereinbart wird.


Anlagewert, Anlagekosten:

Beinhaltet die Erwerbskosten plus anfallende Steuern, Gebühren, Spesen und Provisionen. Sowie die Erstellungskosten, eine Summe aus Bodenwert, Bauwert und Baunebenkosten.


Linktipp: Aktuelle Bauzinsen

Annuität:

Sie setzt sich aus Hypothekarzins- und Amortisationsanteil (Tigungsanteil) zusammen und bedeutet eine regelmäßige und gleich bleibende Zahlung beider Komponente.


Anschaffungskosten:

Bei dem Erwerb einer Liegenschaft beziehen sich die Anschaffungskosten auf den Kaufpreis ohne den Wertanteil des erschlossenen Bodens.


Arbeitnehmersparzulage:

Die Arbeitnehmersparzulage ist eine staatlich gewährte Geldzulage, die die Vermögensbildung der Arbeitnehmer fördern soll. Eine Geldleistung die der Arbeitnehmer z. B. in Form eines Bausparvertrages für den Arbeitnehmer anlegt.


Assekuranzwert:

Bedeutet Versicherungswert.


Auflassung:

Verkäufer und Erwerber eines Grundstückes sind gesetzlich dazu verpflichtet, vor dem Wechsel eines Eigentums, eine Erklärung in Form einer sog. Auflassung vor einem Notar abzugeben.


Auflassungsvormerkung:

Es kann auch nach der Bezahlung des Kaufpreises passieren, dass bestimmte Umstände eintreten, unter denen der Eigentumswechsel gefährdet ist. Mit der sog. Auflassungsvormerkung kann man sich rückversichern, dass die erworbene Liegenschaft auch rechtlich übertragen wird. Diese Auflassungsvormerkung kann kostengünstig von einem Notar ins Grundbuch eingetragen werden.


Aufteilungsplan:

Der Aufteilungsplan ist der Teilungserklärung beizufügt und wird somit Bestandteil der Grundakte. Der Aufteilungsplan ist Voraussetzung für die Begründung von Wohneigentum. Er stellt den für die Baugenehmigung erforderlichen Bau dar, insbesondere in Form von Grundrisszeichnungen im Maßstab 1:100. Die Sondereigentumseinheiten wie z. B. Kellerräume, Wohnungen und Garagen werden in dem Maßstab mit aufsteigenden Nummern festgehalten. Bei der Teilungserklärung sind diese Nummern die Bezugsgrundlage für das Sondereigentum.


Ausbaugrad:

Prozentuales Verhältnis zwischen der vorhandenen und der rechtlich zulässigen Bruttogeschossfläche.


Baubeschreibung:

Sie zeigt die Beschaffenheit/Ausstattung der Immobilie, die im angegebenen Verkaufspreis enthalten ist. Dabei sollte der Käufer auch auf ausreichend Steckdosen u. ä. achten, dies ist für Mieter oft eine positive Gegebenheit. In der Regel sind Grundrissänderungen und Ausstattungsänderungen, ggf. gegen Aufpreis, noch möglich.


Bauherr:

Er ist der rechtlich und wirtschaftlich verantwortliche Auftraggeber bei der Durchführung eines Bauvorhabens. Als Bauherr gilt, wer in eigenem Namen oder für fremde Rechnung Bauvorhaben vorbereitet oder ausführt.


Baupreisindex:

Der Baupreisindex zeigt die Entwicklung der vom Bauherren tatsächlich gezahlten Baupreise auf. Vereinfacht ausgedrückt gibt der Baukostenindex die Entwicklung der Preise der Aufwendungen wieder, die den Bauunternehmen bei der Erbringung ihrer Leistungen entstehen, wohingegen der Baupreisindex die Entwicklung der Preise aufzeigt, die von den Bauunternehmen für ihre Leistungen am Markt erzielt werden.


Baufertigstellungsversicherung:

Um den finanziellen Mehraufwand zu decken, der entsteht wenn ein Bauunternehmen während der Bauphase Konkurs anmeldet wird eine Baufertigstellungsversicherung abgeschlossen. Die Mehrkosten entstehen durch die Beauftragung anderer Unternehmen, die an der Fertigstellung der unterbrochenen Bauleistung beteiligt sind.


Bauhelferversicherung:

Wenn bei dem Bau einer Immobilie Eigenleistung vom Käufer erbracht werden, bei den Freunde oder Verwandte zur Bewältigung hinzukommen, müssen diese durch den Käufer bei der Berufsgenossenschaft Bau gemeldet werden und sind beitragspflichtig. Der Beitrag liegt ca. bei 1,20 € pro geleisteter Arbeitsstunde und dient dem Versicherungsschutz. Die Helfer anzumelden ist Pflicht!


Bauherrenhaftpflicht:

Bauherrenpflicht besteht für jeden Bauherrn, da er durch sein Bauvorhaben eine Gefahrenquelle erzeugt. Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung schützt Bauherren während der gesamten Bauphase vor eventuellen Ansprüchen, solange der Schaden durch das Bauvorhaben verursacht worden ist. Eine solche Versicherung ist Aufgrund einer Vielzahl von Risiken immer sinnvoll.


Baukredit:

Ein Kredit zur Abwicklung der während der Bauzeit anfallenden Zahlungen. Nach Fertigstellung des Baues wird er in eine zinsgünstigere Hypothek umgewandelt.


Bauleistungen:

Bauleistungen werden in der Regel von professionellen Bauunternehmen durchgeführt. Sie bezeichnet Leistungen, die von Dritten ausgeführt werden.


Bauleistungsversicherung:

Unter der Bauleistungsversicherung versteht man eine Vollkasko-Versicherung für Schäden, die während der gesamten Bauzeit an dem Bauwerk und der Baustelle entstehen können.


Baunebenkosten:

Die Baunebenkosten sind die Kosten, die neben den „eigentlichen“ Baukosten und Kosten für das Grundstück, für Planung und Ausführung des Bauvorhabens auftreten. Dazu gehören z. B. Planungskosten für Architekten, während der Bauzeit anfallende Zinsen oder Gebühren für Baugenehmigungen.


Bausparen:

Bezeichnet das Ansparen von Eigenkapital zwecks Erwerb eines Wohneigentum.


Bauspartarif:

Die Höhe der Spar- und Tilgungsbeiträge sind kennzeichnend für den Tarif eines Bausparvertrages. Hinzu kommen die Gebühren und Entgelte, Höhe der Guthaben- und Darlehenszinsen und die Bestimmungsgrößen für die Zuteilung.


Bauwert:

Der Bauwert setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen: 1. Der Erstellungswert des Gebäudes, nachzuweisen anhand der Bauabrechnungen 2. Aktuelle Werteinschätzung des Gebäudes


Baufinanzierung:

linktipp: Baufinanzierung


Bauzeitzinsen:

Bei Neubauprojekten, bei denen die Darlehensauszahlung nach Baufortschritt erfolgt entstehen oft die sog. Bauzeitzinsen. Sie bezeichnen die Zinsen, die während der Bauzeit auf die Teilungsauszahlung des Darlehens anfallen.


Beleihung:

Der Beleihungswert wird von einem Sachverständigen ermittelt und darf den Verkaufspreis der Immobilie nicht überschreiten. In der Regel liegt der Beleihungswert einer Liegenschaft bei 70% bis 90% des Verkaufspreises der für die jeweilige Immobilie zu erzielen ist. Es dürfen bei der Beleihung nur der Ertrag und die dauernden Eigenschaften des Grundstückes berücksichtigt werden.


Betriebskosten:

Die Betriebskosten fallen regelmäßig in jeder Abrechnungsperiode an. Sie beinhalten Heizungs- und Warnwasserkosten, Versicherungskosten sowie Hauswartungskosten.


Bereitstellungszinsen:

Wenn ein Darlehen nicht in einer bestimmten Frist abgerufen wird, verlangen die Kreditgeber Bereitstellungszinsen. Da die Höhe dieser Zinsen von Geldgeber zu Geldgeber sehr variieren kann, sollte die Fälligkeit und Höhe der Zinsen immer im Vorfeld verhandelt werden. Vor allem Für Bauherren, die ihr Darlehen nach Baufortschritt abrufen kann es sonst teuer werden.


Bewirtschaftungskosten:

Ist ein Sammelbegriff für die Unterhaltskosten, die Abschreibung, die Risikoprämie und die Betriebskosten.


Bodenwert, Landwert:

Der Bodenwert bezeichnet den Wert des unbebauten bzw. freigelegten Grundstückes. Bei überbauten Grundstücken wird der Bodenwert aus der Differenz von Bauwert- und Ertragswertschätzung ermittelt.


Bruttogeschossfläche (BGF):

Summer aller ober- und unterirdischen Geschossflächen einschließlich der Mauer- und Wandquerschnitte. Von dieser Summe müssen alle Flächen ausgenommen werden, die nicht dem Wohnen oder Arbeiten dienen und auch nicht dafür verwendet werden können.


Bruttowohnfläche:

Bezeichnet sämtliche Bereiche, die innerhalb einer Wohnung liegen. Dazu gehören Wohnräume, Nebenräume, Treppen und Gänge. Flächen die außerhalb der Wohnung liegen wie z. B. nicht bewohnbare Kellerräume, Terrassen, Balkone oder Treppenhäuser zählen nicht dazu.


Buchwert:

Der Anlagewert einer Immobilie nach Herabsetzung der periodischen Abschreibung.


Courtage:

Die Courtage ist die Bezeichnung für die Vermittlungsgebühr eines Maklers beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie. Der Makler erhält die Courtage von dem Käufer oder Verkäufer. Für die Höhe der Courtage gibt es keine festen Richtlinien. In Hamburg liegt Sie bei einer Refermarktung im Schnitt bei 6,25% des Kaufpreises inkl. USt.


Damnum:

Wird ein Damnum als Darlehensaufgeld vereinbart erhöht sich der Rückzahlungsbetrag um das Aufgeld. Das Damnum ist wie eine Zinszahlung zu behandeln. Damnum ist der Oberbegriff für das Darlehensauf- und Darlehensabgeld und ergibt sich aus der Differenz zwischen Rückzahlungsbetrag und Auszahlungsbetrag eines Kredites.


Dienstbarkeit, Servitut:

Dienstbarkeit ist ein dingliches Nutzungsrecht an einer fremden Sache Wie z. B. die Belastung eines Grundstückes zugunsten einer Person.


Disagio:

Bei einem Disagio handelt es sich um vorweggenommene Zinsen oder Kreditbearbeitungsgebühren. Ein Disagio von 3% bedeutet z. B., dass von einem Kredit nur 97% ausgezahlt werden, aber 100% zurückgezahlt werden müssen.


Effektivzins:

Der Effektivzins stellt die als jährlichen Prozentsatz anzugebenden Gesamtkosten eines Kredites dar. Mit dem Effektivzins ist der effektive Jahreszins gemeint. Die Kreditunternehmen sind durch die Preisangabenverordnung verpflichtet, den Effektivzins anzugeben. Einkommensteuer: Die Einkommensteuer ist eine Steuer, die auf das Einkommen erhoben wird. Sie stellt in fast allen Ländern eine der wichtigsten Einnahmequellen des Staates dar. Mit dem Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie verringert sich das zu versteuernde Einkommen und damit die an das Finanzamt zu zahlende Einkommensteuer. Eigenkapital (EK): Ist der Vermögensteil, der nach Abzug sämtlicher Schulden übrig bleibt. Bei dem Erwerb einer Immobilie wird ein gewisser Satz an Eigenkapital, gemessen an dem Kaufpreis vorausgesetzt. Eigenmietwert: Die vom Eigentümer selbst bewohnte Wohnung wird steueramtlich auf einen Mietwert festgelegt.


Eigentum:

Eigentum ist die Verfügungsgewalt über eine Sache auf rechtlicher Grundlage. Wenn man Besitzer einer Sache ist, ist man nicht gleichzeitig auch Eigentümer. Der Besitzer ist Nutzer oder Herrscher über ein Objekt unabhängig von der rechtlichen Beziehung zu der Liegenschaft.


Eigentümerversammlung:

In einer Eigentümerversammlung werden die Belange des Hauses bzw. des gemeinschaftlichen Eigentums besprochen. Jeder Wohnungseigentümer ist auch für Bereiche des Hauses zuständig, die außerhalb der eigenen vier Wände liegen. In der Regel kommen die Eigentümer und Vertreter der Hausverwaltung mindestens einmal im Jahr zusammen, um über eventuell anfallende Renovierungsarbeiten oder Baumängelbeseitigung zu sprechen. Ebenso wichtig ist bei der Versammlung die Abrechnung des abgelaufenen Wirtschaftsjahres durchzugehen sowie Beschlüsse über den Wirtschaftsplan des kommenden Jahres zu fassen.


Eigentumswohnung (ETW):

Nach deutschem Recht eine Form des Eigentums an einer einzelnen Wohnung. Diese stellt ein Sondereigentum dar, in Form einer Wohnung innerhalb eines Gebäudes mit mehren Wohneinheiten. Das Eigentum an dem Grundstück selbst wird in einer Teilungserklärung durch die Anzahl an vorhandenen Wohnungen geteilt und jeder Wohnungseigentümer erhält einen Anteil an dem Grundstück.


Erbbaurechtsvertrag

Selten wird eine Immobilie im Erbbaurecht verkauft. Rechtlich wird hierbei die Immobilie ich die Immobilie selbst vom Grundstück getrennt, und der Käufer der Immobilie zahlt einen so genannten monatlichen Erbbauzins, der steuerlich absetzbar ist, an den Erbbauberechtigten, den Grundstückseigentümer. Dieser Erbbauzins ist dann den Lebenshaltungskostenindex gekoppelt und kann sich daher im Laufe der Zeit ändern. Im Erbbaurechtsvertrag sind die Rechte und Pflichten des Erbbauberechtigten und des Käufers der Immobilie geregelt.


Erbbaurecht

Aufbauten und Grund sind rechtlich voneinander getrennt. Der Käufer zahlt anstatt eines sofort fälligen Grundstückspreises einen Erbauzins für eine bestimmte Zeit. Eigentum im Erbbaurecht ist, wie der Name schon sagt, vererbbar und erst einmal auf 99 Jahre festgelegt.


Erhaltungsaufwand:

Der Erhaltungsaufwand entsteht durch die gewöhnliche Nutzung der Immobilie. Zu dem Erhaltungsaufwand zählen die finanziellen Aufwendungen, die für die laufende Instandhaltung und Instandsetzung eines Gebäudes aufgebracht werden müssen.


Erschließung:

Umfasst die Gesamtheit von baulichen Maßnahmen sowie rechtlichen Regelungen zur Herstellung der Nutzungsmöglichkeiten eines Grundstückes (Wasser-, Energieversorgungs- und Abwasserleitungen).


Ertragswert:

Der Ertragswert wird hauptsächlich bei vermieteten Mehrfamilienhäusern ermittelt. Die Berechnungsbasis bilden die Erträge aus Miete und Pacht abzüglich der Bewirtschaftungskosten.


Festzinshypothek:

Sichert dem Kreditnehmer vor dem Risiko der Zinserhöhung mit einem fixen Zinssatz und einer festen Laufzeit zwischen zwei bis zehn Jahren. Einziger Haken ist, dass man nicht von eventuellen Zinssenkungen profitieren kann.


Feuerrohbauversicherung:

Auch der Rohbau eines Objektes gehört zu der gesamt Bauzeit und muss gegen mögliche Schäden versichert sein. Einige Banken vergeben keine Finanzierung in dem Fall, dass das Bauvorhaben nicht bereits gegen Schäden wie Blitz oder Brand abgesichert ist. Jeder Bauherr sollte darüber informiert sein und den Rohbau durch eine Feuerrohbauversicherung absichern.


Fremdkapital (FK):

Die Differenz zwischen den zu finanzierenden Gesamtkosten z.B. für den Bau oder Erwerb einer Immobilie und dem vorhandenen Eigenkapital. Dazu zählen alle Verbindlichkeiten gegenüber Banken, und anderen Gläubigern in Form von Darlehen und Hypothekarkrediten.


Finanzierung:

Der Prozess zur Bereitstellung und Rückzahlung der finanziellen Mittel, die für die Investition einer Immobilie benötigt werden. In Form von Fremdfinanzierung durch Banken oder Selbstfinanzierung aus eigenen Mitteln bis hin zur Beteiligungsfinanzierung.


Finanzamt:

Die Finanzämter sind Landesbehörden deren Aufgaben die Verwaltung von Steuergeldern umfasst.


Gebäudereinigung:

Die Gebäudereinigung ist ein wichtiges Handwerk in der Immobilienwirtschaft. Linktipp: Gebäudereinigung Hamburg


Generalunternehmer (GU):

Der Generalunternehmer ist der einzige Vertragspartner des Bauherrn und hat die volle Verantwortung für die Gesamtleistung zu tragen. Er garantiert für den Preis und die Qualität des Objektes sowie für eine termingerechte Fertigstellung.


Generalübernehmer (GÜ):

Übernimmt im Rahmen eines Bauvertrags die kompletten Ausführungsleistungen für ein Bauvorhaben. Dabei vergibt er sämtliche Leistungen an Subunternehmer weiter.


Gewährleistungsbürgschaft:

Sie stellt sicher, dass ein Bürge im Fall einer insolvent gewordenen Baufirma die Kosten für die Beseitigung von Mängeln innerhalb der Gewährleistungsfrist übernimmt. Diese Bürgschaft sollten alle Bauunternehmen vor einem Auftrag vorweisen können. Bürge sollte immer die Bank der jeweiligen Baufirma sein. Grundbuch: Im Grundbuch werden Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte im Grundbuch registriert. Das Grundbuch wird vom Grundbuchamt (zuständiges Amtsgericht) geführt. Alle Grundstücke unterliegen dem Grundbuchzwang. Die Grundbücher können von jedem eingesehen werden, der ein berechtigtes Interesse daran hat. Jedes selbständige Grundstück hat ein eigenes Grundbuchblatt angelegt.


Grundeigentum:

Beschreibt das Eigentum an Grundstücken.


Grunderwerbsteuer:

Die Grunderwerbsteuer wird als Umsatzsteuer beim Grundstückshandel in Deutschland erhoben. Die Höhe der Grunderwerbsteuer ist Landessache und kann so von Bundesland zu Bundesland variieren. In Hamburg beträgt die Grunderwerbsteuer 3,5% des Kaufpreises in Berlin 4,5%.


Grundschuld:

Durch eine Grundschuld sichert die Bank ein gewährtes Darlehen ab, durch Eintragung in das Grundbuch.


Grundschuldbestellung:

Mit der Grundschuldbestellung fordert der Grundstückeigentümer eine notariell beglaubigte Urkunde an, die seine erklärte Zustimmung ausdrückt. Nun kann sein Grundstück mit einer Grundschuld belastet werden. Diese Zustimmung ist zugleich mit einem Antrag verbunden, die Grundschuld in das Grundbuch einzutragen.


Grundsteuer:

Die Grundsteuer, ist die Steuer, die auf jede Art von Grundbesitz erhoben werden muss. Sie wird auf die Beschaffenheit und den Wert des einzelnen Objektes bezogen.


Grundstück:

Das Grundstück ist der äußerlich erkennbar abgegrenzte Teil der Erdoberfläche. Auch ein Gewässer kann ein Grundstück sein. Ein Grundstück, das gemäß den Vorschriften mit Gebäuden bebaut ist oder bebaut werden darf, wird als Baugrundstück bezeichnet.


Hausratversicherung:

Unter Hausrat versteht man Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände eines Haushaltes. Die Hausratversicherung bietet hierfür einen Versicherungsschutz gegen Hagel, Sturm, Einbruchdiebstahl, Raub, Vandalismus, Feuer und Leitungswasser. Zusätzlich sind weitere Einschlüsse in den Vertrag möglich (Diebstahl von Fahrrädern etc.). Die Versicherungssumme wird von vielen Versicherern durch eine Faustformel über die Wohnfläche errechnet.


Haus-Mietverwaltung:

Jede unserer Immobilien verfügt über eine professionelle Haus- und Mietverwaltung. So wird die Immobilie für den Erwerber die Immobilie nicht zu einem nervenaufreibenden Investment in das viel Zeit investiert werden muss. Die Hausverwaltung regelt das Gemeinschaftseigentum (Treppenhaus, TG, Außenanlage…) an dem der Kapitalanleger und der Eigennutzer einen gewissen Anteil haben (1000stel -Anteil, geregelt in der Teilungserklärung) und das Sondereigentum (Wohnung, Keller und Stellplatz…). Zu den Aufgaben der Hausverwaltung zählen: Die Erstellung eines Wirtschaftsplanes und der Nebenkostenabrechnung mit den jeweiligen Mietern, die Abrechnung der Nebenkostenvorauszahlungen, die Einholung von Mietrückständen, die Verwaltung von Kautionen, die Neuvermietung, die Durchführung von Wohnungsübergaben, die Kontrolle der Schönheitsreparaturen, die Verwaltung der Instandhaltungsrücklage usw. Die Kosten hierfür sind vom Eigentümer steuerlich absetzbar.


Herstellungskosten:

Unter den Herstellungskosten versteht man die Kosten, die für die Herstellung eines Gebäudes oder der wesentlichen Verbesserung eines Gebäudes entstehen. So können Modernisierungsarbeiten, die eigentlich zum Erhaltungsaufwand gehören auch im Zusammenhang mit der Neuerstellung eines Gebäudes stehen, wenn es so abgenutzt ist, dass es unbrauchbar geworden ist und unter Einbeziehung der noch zu verwendbaren Teile ein neues Gebäude hergestellt wird. Hypothek, Grundpfandverschreibung : Dient den Gläubigern zur Sicherung ihrer Forderungen gegenüber dem Grundeigentümer. Der Inhaber der Hypothek ist berechtigt, die Zahlung einer bestimmten Geldsumme aus dem Grundstück zu fordern. Hypothekendarlehen: Ein Hypothekendarlehen ist ein Darlehen, das durch Grundpfandrechte gesichert ist. Da eine Verpfändung einer Immobilie eine hohe Sicherheit bietet, ist das Hypothekendarlehen eine günstige Form der Darlehensaufnahme. Hypothekenpfandbrief: Wenn eine Hypothek bestellt wird, fertigt das Grundbuchamt einen Hypothekenpfandbrief an, der als Beleg für die Hypothek dient.


Immobilienfonds:

Gemeinschaftliche Kapitalanlage an einer Immobilie, die von einer Fondleistung verwaltet wird.


Immobilieninserat:

linktipp: Immobilien kostenlos inserieren


Indexklausel:

Es wird vertraglich festgehalten, dass der Vermieter die Anpassung des Mietzins an veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen einem Index folgend anpassen kann. Indexklauseln sind nur gültig, wenn der Mietvertrag für mindestens fünf Jahre abgeschlossen wird. Die Mietzinserhöhung darf die Zunahme des Landesindexes der Konsumentenpreise nicht übersteigen. Als Index muss der Landesindex der Konsumentenpreis vorgesehen werden.


Instandhaltungsrücklage:

Es handelt sich um die vorgeschriebene Ansammlung einer angemessenen Geldsumme, aus der notwendige Instandhaltungen wie Reparaturen und gegebenenfalls auch die Sanierung, am gemeinschaftlichen Eigentum zukünftig finanziert werden. Alle Miteigentümern bringen diese anteilig auf. Häufig wird dort als Verteilungsschlüssel die Größe der einzelnen Wohnungen in Quadratmeter genommen.


Investition, werterhaltende:

Erforderliche Maßnahmen an der Immobilie, die der Erhaltung des geeigneten Zustandes der Mietsache dienen.


Kapitalkosten

Kosten, die dem Käufer entstehen, wenn er sich für seine Investition Fremd- oder Eigenkapital beschafft. Kaufnebenkosten: Zusätzlich zum Kaufpreis hat der Erwerber folgende Kosten, so genannte Kaufnebenkosten, zu tragen: - Notargebühren (Grundbucheintrag) - Grunderwerbsteuer - Die Makler-Courtage - Finanzierungskosten Die Gesamtkosten für diese Nebenkosten sollten vom Erwerber mit bis zu ca. 10% angesetzt werden. Konsolidierung: Umwandlung eines Baukredites in eine Hypothek.


Liquidationswert:

Der Verkaufswert einer Immobilie angesichts einer Zwangversteigerung oder eines Notverkaufes.


Mietertrag:

Man unterscheidet zwischen dem Bruttomietertrag, der sich aus dem vertraglich vereinbarten Mietpreis abzüglich Nebenkosten und Zahlungsausfälle infolge mangelnder Zahlungsbereitschaft des Mieters zusammensetzt sowie dem Nettomietertrag, der aus dem Mietertrag abzüglich des Betriebsaufwandes, des Unterhaltaufwandes, der Fremdkapitalzinsen jedoch ohne Abzug der Eigenkapitalzinsen, des Unternehmerlohns, der Abschreibung und der Risikoprämie berechnet wird.


Link: Massivhaus

Mietpool:

Der bei einigen Objekten eingerichtete Mietpool ist ein Pool, aus dem die Eigentümer Ihre Mieteinnahmen beziehen. Die Mieten halten sich dabei an einen gewissen Satz und sichern den Eigentümern auch bei eventuellem Leerstand der Immobilie einen regelmäßige Mieteinnahme.


Miteigentumsanteil:

Die Miteigentumsanteile beschreiben die Teile, zu denen einem Wohnungseigentümer Das Gemeinschaftseigentum mitgehört. Ein gerechter Miteigentumsanteil geht vom Verhältnis der Wohnfläche einer Wohneinheit zur Gesamtwohnfläche des Gebäudes aus.


Nebenkosten (NK)

Es gibt die umlagefähige Nebenkosten (Wasser, Strom, Müllabfuhr, Versicherung usw.) die vom Mieter inklusive der Kaltmiete an die Hausverwaltung oder direkt an den Eigentümer gezahlt werden und die nicht umlagefähige Nebenkosten die der Eigentümer zu tragen hat und nicht an den Mieter weitergeben kann (Instandhaltungsrücklage, Haus- und Mietverwaltung). Die Kosten für Haus- und Mietverwaltung sind steuerlich absetzbar, die Instandhaltungsrücklage nicht, da diese wie die Tilgung nicht zur direkten Kostenseite zählt.


Nießbrauch:

Das unverkäufliche und unvererbliche absolute Recht, die Nutzung einer Sache oder eines Rechts zu ziehen (vgl. den noch gebräuchlichen Ausdruck „Nutznießer“).


Nominalzins:

Der Nominalzins ist der auf den Nominalbetrag eines Darlehens bezogene Prozentsatz, mit dem ein Darlehen verzinst wird.


Notaranderkonto:

Ein Notaranderkonto ist ein treuhänderisch verwaltetes Konto, dass aber im Namen des Notars geführt wird. Das Guthaben des Kontos kann aber unter keinen Umständen dem Vermögen des Notars zugerechnet werden es dient bei Immobilienkäufen dem sicheren Geldtransfer. Erst nach korrekter Eintragung des Käufers in das Grundbuch überweist der Notar das Geld an den Verkäufer.


Objektfest:

Das Objektfest feiert der Bauträger zusammen mit seinen Vertriebspartnern und Kunden während der Bauphase.


Pacht:

Ein Pachtvertrag ist einem Mietvertrag sehr ähnlich. Wobei der Pachtvertrag dem Pächter im Gegensatz zur Miete nicht nur den Gebrauch der Pachtsache zu sichert, sondern auch den Ertrag aus dieser.


Prolongation:

Mit der Prolongation ist eine Anpassung an die Konditionen gemeint. Der Darlehensgeber vereinbart mit dem Darlehensnehmer einige Wochen vor Ablauf der Zinsfestschreibung den nächsten Zinsfestschreibungszeitraum. Die Konditionen des vereinbarten Zinsfestschreibungszeitraum richten sich nach den aktuellen Verhältnissen am Kapitalmarkt.


Provision

Das Geld, das der Immobilienmakler für seine Vermittlungstätigkeit erhält. Die Provision ist verdient und fällig mit dem Zustandekommen des Rechtsgeschäftes. Die Provision erhält der Immobilienmakler direkt vom Bauträger, sie ist nicht zu verwechseln mit der Courtage, die der Immobilienmakler vom Käufer erhält.


Quellensteuer:

ist die Bezeichnung für eine Steuer, die direkt an der „Quelle“ erhoben wird, aus der die Einkünfte fließen.


Rahmenmietvertrag:

Ein Mietvertrag, der vom Bund für allgemeinverbindlich erklärt wurde. Dieser wird von dem Vermieter und den Mietverbänden im Vorfeld ausgehandelt.


Realwert, Sachwert:

Der Sachwert bezeichnet den Gebrauchwert von Häusern und Grundstücken, der von Geldwertschwankungen unabhängig ist. Der Realwert einer Liegenschaft setzt sich zusammen aus dem Gebäudezeitwert und dem Landwert und wird vor allem bei privat genutztem Wohneigentum verwendet.


Rendite:

Die Rendite einer Immobilie ist das Verhältnis des Gewinns des Objektes zum ursprünglich investierten Betrag. Bei guter Rendite übersteigen langfristig gesehen die Mieteinnahmen den Anlagewert.


Restwertmethode:

Ist eine bestimmte Methode, die viele Finanzämter verwenden um den Wert eines Hauses zu ermitteln (Kaufpreis Bodenwert = Gebäudewert). Das Restwertverfahren ist sehr einfach aber leider auch sehr ungenau..


Sanierung:

Die bauliche und technische Wiederherstellung oder Modernisierung eines Gebäudes. Beseitigung einer übermäßigen Altersentwertung oder auch den totalen Abriss und Wiederaufbau einer Liegenschaft.


Steuerberater

Spekulationsfrist

Sie beträgt zurzeit 10 Jahre und wurde zum Schutz der Mieter festgelegt. Das bedeutet, dass ein realistischer Immobiliengewinn nach Ablauf dieser 10 Jahre steuerfrei ist.


Sondereigentumsanteil:

Bezeichnet das Alleineigentum an einer Wohnung oder nicht zu Wohnzwecken zu verwenden Räumen (Keller).


Sondernutzungsrecht:

Das alleinige Nutzungsrecht eines Wohnungseigentümers an Räumen oder Teilen eines Hauses, die sich im gemeinschaftlichen Eigentum befinden. Dazu zählen oftmals Tiefgaragenstellplätze, Terrassen im Erdgeschoss oder Gartenteilflächen. Das Sondernutzungsrecht wird in der Teilungserklärung festgehalten oder durch eine Vereinbarung der Wohnungseigentümer eingeräumt.


Sondertilgungen:

Sondertilgungen sind Zahlungen, die über die vertraglich vereinbarte Tilgungsrate hinausgehen. Kreditnehmer nutzen diese Sondertilgung um die Immobilie zeitnah schuldenfrei zu bekommen oder die jährliche Belastung der Immobilie zu senken. Sondertilgungen sollten im Vorfeld vertraglich vereinbart werden.


Teilungserklärung:

Ist ein wichtiger Bestandteil des Kaufvertrages. Sie muss notariell beurkundet werden. In ihr sind alle Wohnungsgrundrisse, die Baubeschreibung, die Rechte und Pflichten der Eigentümer und Hausverwaltung geregelt. Der Wohnung wird ein Kellerraum, Stellplatz oder ähnliches zugewiesen. Gibt es Änderungen, was z. B. eine Zusammenlegung von Wohnungen angeht, muss dies ebenfalls notariell beurkundet werden (Nachtrag zur Teilungserklärung) und jedem Eigentümer zukommen.


Teilauszahlungszuschläge:

Wenn ein Darlehen nicht als Ganzes sonder nach Baufortschritt abgeschlossen wird, treten Nebenkosten bei der Baufinanzierung in Form von Teilzahlungszuschlägen auf.


Termingelder:

Termingelder kommen in der Regel in Form von Festgeldern vor. Bei Festgeldern ist die Laufzeit und der Zinssatz vorgeschrieben und das Geld kann nicht abgerufen werden. Diese befristete Geldeinlage wird bei einem Kreditinstitut angelegt und bietet dem Anleger die Möglichkeit einen höheren Zinsertrag zu erhalten.


Tilgung:

Bezeichnet dis Zahlung, mit der der Schuldner seinen Kredit ratenweise an die Bank zurückzahlt.


Totalunternehmer(TU):

Wie der Generalunternehmer übernimmt er die volle Verantwortung für die Planung und Ausführung Der Bauten als alleiniger Vertragspartner des Bauherrn. Im Gegensatz zu dem Generalsunternehmer übernimmt er jedoch zusätzlich die Aufgabe des Architekten.


Translozierung:

In der Denkmalpflege bedeutet Translozierung den dokumentierten Abbau und anschließend möglichst originalgetreuen Aufbau eines historischen Gebäudes an einem anderen Ort.


Überbauungsziffer:

Sie regelt die maximal zulässige Bebauung eines Grundstückes. Im Verhältnis zwischen der Grundstücksfläche und der Gebäudegrundfläche.


Umsatzmiete:

Die Miete passt sich dem Geschäftsverlauf des Mieters an. Diese Regelung des Mietpreises gilt nur für Geschäftsräumlichkeiten.


Immobilien finanzieren

Förderung von Immobilien

Finanzierung

Umschichtung/Umfinanzierung:

Eine Umfinanzierung/Umschichtung von Baukrediten zu günstigeren oder anderen Konditionen.


Verkehrswert, Kaufpreis/Verkaufspreis:

Bezeichnet den aktuellen Wert einer Immobilie. Der Verkehrswert überbauter Grundstücke wird in der Gutachtenerstellung einer Liegenschaft aus den unabhängig voneinander errechneten Größen Realwert und Ertragswert bestimmt.


Vermietete Eigentumswohnung:

Eine Eigentumswohnung, die der Käufer als Kapitalanlage erwirbt und anschließend weiter vermietet.


Vertragswerke:

Müssen vor der Beurkundung beim Notar vorliegen: - Kaufvertragsentwurf - Ausführliche Objektunterlagen (Exposé) - Teilungserklärung, Grundbuchauszug - Hausverwaltervertrag Diese Unterlagen müssen dem Erwerber 14 Tage vor Beurkundung vorliegen, damit er diese lesen kann und aufkommenden Fragen bereits vor Notartermin beantwortet kriegen kann. §??


Vollstreckungsunterwerfung:

Bei einer Finanzierung durch Banken unterwirft sich der Kreditnehmer im Bezug auf die Grundschuld der sofortigen Zwangsvollstreckung seiner Immobilie sobald er seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommt.


Vorkaufsrecht:

Das Recht, bei einem späteren Verkauf einer Immobilie statt eines dritten in den Kaufvertrag einzusteigen.


Vorfälligkeitsentschädigung:

Eine Vorfälligkeitsentschädigung ist vom Kreditnehmer an die Bank zu zahlen, wenn der Bankkredit mit fester Zinssatzvereinbarung vorzeitig abgelöst werden soll.


Vorschaltdarlehen:

Ein kurz- bis mittelfristiges Darlehen, bei dem der Darlehensnehmer in der Regel jederzeit die Umwandlung in eine langfristige Finanzierung zu dann gültigen Marktkonditionen vornehmen kann.


VWL – Vermögenswirksameleistungen:

Eine Form der Vermögensbildung für Arbeitnehmer. Sie werden vom Arbeitgeber ausgezahlt und per Arbeitsvertrag oder tariflich vereinbart. Die Höchstgrenze liegt bei 40,- € im Monat. Die Sparformen des Arbeitnehmers sind gesetzlich vorgeschrieben (Lebensversicherungen, Bausparverträge).


Werbungskosten

Der Käufer einer Immobilie erzielt in Verbindung mit der Miete (Einnahmequelle) Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Diese Einkünfte stehen seinen Ausgaben für Zinsen, Tilgung und Nebenkosten gegenüber. Hieraus ergibt sich in der Regel eine so genannte Unterdeckung vor Steuern. Diesen Differenzbetrag kann der Käufer steuerlich geltend machen. Zusätzlich profitiert er von der Steuerrückerstattung. Wenn der Käufer eine Immobilie als Kapitalanlage mit sehr hohen Abschreibungsmöglichkeiten erwirbt, kann es sogar durch die Steuerrückerstattungen zu einem Überschuss nach Steuern inklusive Tilgung kommen. Glück für den Anleger, seine Immobilie wird vom Finanzamt und seinem Mieter abbezahlt. Wertermittlung Bei der Wertermittlung wird der Verkehrswert einer Immobilie ermittelt, der häufig die Grundlage für den Kaufpreis bildet. Gleichzeitig ermittelt man den Beleihungswert, der dauerhafte Wert, der zur längerfristigen Risikobeurteilung und Ermittlung der Beleihungsgrenze dient.


Wohngebäudeversicherung:

Diese Versicherung benötigt jeder, der ein Haus besitzt. In einigen Regionen Deutschlands wird diese Versicherung gesetzlich vorgeschrieben. Sie ist ein Verbund aus fünf einzelnen Versicherungen die bei Risiken für ein Gebäude geltend gemacht werden können.


Zielbewertungszahl:

Die Zuteilung eines Bauspardarlehens ist von der Bewertungszahl abhängig. Die niedrigste ausreichende Bewertungszahl wird Zielbewertungszahl genannt. Die Bausparkasse teilt die Zuteilungsreife den Bausparern mit sobald sie die Zahl erreicht oder überschritten haben und der vorgegebene Stichtag erreicht ist.


Zinsbindungsfrist:

Der Zeitraum, in dem der vom Kreditnehmer mit seiner Bank vereinbarte Darlehenszins fest und unabänderlich gilt.


Zins, Zinsen:

Ein zu zahlender Preis für ein zeitweise überlassendes Kapital. Die Höhe des Zinses bestimmt sich Marktwirtschaft nach Angebot und Nachfrage.


Zinssatz:

Der Zinssatz ist der in Prozent ausgedrückte Preis für geliehenes Kapital. Der Zinssatz für Wohneigentum liegt in Deutschland momentan bei ca. 5,8%.


Zinsstufenhypothek:

Verringert die finanzielle Anfangsbelastung direkt nach dem Kauf einer Immobilie durch eine anfängliche Zinsermäßigung, die aber im Laufe der Jahre durch entsprechende Erhöhung wieder ausgeglichen wird.


Zu versteuerndes Einkommen (ZVE):

Ist das Einkommen nach Abzug aller Werbungskosten und negativer Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.


Zuteilungstermin:

Der Tag an de Bausparverträge zugeteilt werden.


Zwangsverwaltung:

Die Zwangsverwaltung ermöglicht den Gläubigern eine Befriedigung aus den Erträgen der Immobilie. Die Verwaltungsbefugnis wird dem Schuldner entzogen und dem Zwangsverwalter übertragen. Der Schuldner bleibt Eigentümer.


Zwangsversteigerung (ZV):

Bietet die Möglichkeit, ein nicht teilbares Grundstück in einen teilbaren Gelderlös zu verwandeln. Das verfügbare Geld wird auf die Gläubiger im Rahmen eines Teilungsplans verteilt. Der Schuldner verliert sein Eigentum an der Immobilie.